Unser Bildungsangebot
Über uns
Unsere Grundschule besteht aus 2 Schulhäusern - einem in Langenbeutingen in der Schulstr. 54 und einem in Brettach in der Brennofenstraße 32 - und ist zweizügig aufgebaut. Der Schulsitz ist in Langenbeutingen. Seit 2017 ist Joachim Leleux der Schulleiter. Es besuchen derzeit etwa 170 Kinder unsere Einrichtung.
In der 1. und 2. Klasse besuchen die Kinder im Regelfall die Schule in ihrem Wohnort, die beiden 3er Klassen werden in Brettach unterrichtet, die beiden 4er in Langenbeutingen. Dadurch verbessert sich die Möglichkeit für klassenübergreifende Aktivitäten, das „Miteinander“ wird gestärkt und die Kinder sammeln schon während der Grundschulzeit erste Buserfahrungen.
Die Schule ist eine zertifizierte Grundschule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt. Dies wird beispielweise mit einem Ernährungstag, Wandertagen und festen Bewegungspausen im Schulvormittag umgesetzt. Der Sportunterricht findet entweder in den schuleigenen Sport- und Bewegungshallen oder in den örtlichen Gemeindehallen statt. Im Sommer stehen die jeweiligen Sportplätze zur Verfügung.
Aktuelles, schulische Termine und Aktivitäten sowie die vollständigen Kontaktmöglichkeiten können auf der Schulhomepage gs-langenbrettach.de eingesehen werden.
Neugestaltung der Schulhöfe in Langenbrettach: Beteiligungsprozess abgeschlossen
Die Gemeinde Langenbrettach freut sich, dass für die Neugestaltung der Schulhöfe an den beiden Schulstandorten in Brettach und in Langenbeutingen Fördermittel bewilligt wurden. Mit der Planung wurde Frau Meike Paasch beauftragt.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die Entwicklung naturnaher Lern- und Lebensräume, die den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler sowie der gesamten Schulgemeinschaft gerecht werden. Ein naturnah gestalteter Schulhof soll dabei nicht nur Raum für Bewegung, Spiel und Begegnung bieten, sondern auch einen Beitrag zur Umweltbildung und zur Klimaanpassung leisten. Durch natürliche Elemente können zudem wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere entstehen.
Bürgerinformation zum Projekt
Am 17. September 2026 fand eine Online-Informationsveranstaltung für interessierte Bürgerinnen und Bürger statt. Frau Paasch stellte dabei das Projekt und den vorgesehenen Planungsprozess vor. Neben den gestalterischen Möglichkeiten eines naturnahen Schulhofs wurden insbesondere die Bedeutung für die Umweltbildung sowie Aspekte der Klimaanpassung erläutert.
Kinder gestalten „ihren“ neuen Schulhof mit
Ein wichtiger Bestandteil der Planungen war die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler. Am 22. und 23. September 2026 war Frau Paasch an beiden Schulstandorten vor Ort und führte jeweils einen Projekttag durch. Die Kinder konnten innerhalb ihrer Klassen, aufgeteilt in mehrere Teams, ihre Ideen und Vorstellungen für den zukünftigen Schulhof kreativ entwickeln und in Modellkisten darstellen. Dabei konnten sie frei überlegen, was ihnen auf ihrem neuen Schulhof wichtig ist und welche Elemente sie sich wünschen. Im Anschluss ging Frau Paasch mit den einzelnen Gruppen und den Kindern ins Gespräch. Die Schülerinnen und Schüler erklärten ihre Modelle und erläuterten ihre Wünsche und Vorstellungen. Die genannten Ideen wurden von Frau Paasch dokumentiert und ausgewertet. Auch die Schulleitungen und die Kollegien beider Schulstandorte hatten Gelegenheit, ihre Wünsche und Anregungen in den Planungsprozess einzubringen.
Austausch mit den Beteiligten
Am Nachmittag des 22. September fand ein Fachtreffen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Gemeinderat, Ortschaftsrat, Bauhof, Verwaltung, Schule, Förderverein, Elternbeirat und Feuerwehr statt. Dabei konnten die unterschiedlichen Anforderungen und Vorstellungen der beteiligten Bereiche zusammengetragen und besprochen werden.
Am Abend des 23. September fand zudem ein Elternabend für die Eltern der Grundschulkinder statt. Frau Paasch informierte über das Projekt und stellte die Ergebnisse der Auswertung aus den Projekttagen vor. Die Eltern konnten anschließend die Modellkisten anschauen und miteinander ins Gespräch kommen.
Nächste Schritte
Mit den durchgeführten Veranstaltungen und Beteiligungsformaten ist die erste Phase des Beteiligungsprozesses abgeschlossen. Frau Paasch wird auf Grundlage der Ergebnisse in die konkrete Planung der beiden Schulhöfe einsteigen. Bis voraussichtlich Ende 2026 sollen erste Planungsentwürfe dem Gemeinderat vorgelegt werden. Geplant sind weiter ein bis zwei Mitmachbaustellen, bei denen sich Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie weitere Mitglieder der Schulgemeinschaft aktiv an der Gestaltung beteiligen können. Dadurch soll nicht nur praktische Unterstützung bei der Umsetzung geleistet werden, sondern insbesondere auch ein Wir-Gefühl und eine Identifikation mit dem neu gestalteten Schulhof entstehen.
Die Gemeinde Langenbrettach bedankt sich bei allen Beteiligten, insbesondere bei den Schülerinnen und Schülern, den Schulen, Eltern, Gremien, Vereinen und weiteren Beteiligten, für die engagierte Mitwirkung. Die vielen Ideen und Perspektiven bilden eine wichtige Grundlage dafür, dass die neuen Schulhöfe zu vielfältigen, naturnahen und lebendigen Lern- und Lebensräumen für die gesamte Schulgemeinschaft werden können.






