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Sitzungsberichte

Autor: Claudia Erbe
Artikel vom 27.10.2015

Klausurbericht des Gemeinderats vom 24.10.15

Aus der Arbeit des Gemeinderates – Prozess Gemeindeentwicklung

Im Laufe des Jahres 2015 haben sich Gemeinderat und Verwaltung an 2 Samstagen und einem Nachmittag in der Mühle unter der Leitung von Moderator Herr Hinz zu insgesamt 3 Arbeitsklausuren getroffen, welche in einer sehr guten Arbeitsatmosphäre stattfanden.

Ziel des gemeinsamen Denkens war es, Grundlagen und Ziele für die Entwicklung der Gemeinde Langenbrettach für die nächsten Jahre zu erarbeiten

Dabei wurde zunächst der Aufgabenkatalog einer Gemeinde in Pflicht – und Freiwillige Aufgaben geteilt.

Beispielhaft werden Kinderbetreuung, Wasser und Abwasserversorgung als Pflichtaufgaben dauerhaft auf der Tagesordnung stehen. Auch die bereits in Planung befindliche Ortsdurchfahrt in Brettach wird der Gemeinderat im Laufe des nächsten Jahres weiterentwickeln und dabei die Anregungen der Bürger aus der Vorstellung der Planung berücksichtigen

In ihrer  letzten Arbeitstagung am Samstag, 24. Oktober haben Gemeinderat und Verwaltung dann die Prioritäten für die nahe Zukunft festgelegt, insbesondere im Bereich der freiwilligen Aufgaben  -der Kür sozusagen.

Die nachfolgend aufgeführten Aufgabenbereiche werden in dieser Reihenfolge vorbehaltlich ihrer Finanzierbarkeit durchgeführt werden. Die Gemeinde hat auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung nur begrenzt Einfluss, so dass der Zeitrahmen nicht endgültig abgesteckt wurde.

Allerdings soll das Thema „Freibad“, welches den Beteiligten insgesamt sehr wichtig war, im nächsten Jahr 2016 planerisch angegangen werden – die Ausführung ist zunächst nach der Saison 2018 geplant.

Ziel wird es sein, in Langenbeutingen die Möglichkeit für Sport- und Freizeitgestaltung weiter zu entwickeln. Dabei soll künftig eine Bade-und Schwimmmöglichkeit vorhanden sein - verknüpft mit einer Ganzjahresnutzung  des Geländes.

Auch das Thema „Innerortsentwicklung“ in beiden Ortsteilen wird weiter verfolgt. Das Quartier um Rathaus und Schlössle soll primär weiter entwickelt werden. Auch die weitere Entwicklung beider Ortsteile ist an vorderer Stelle, wohl wissend, dass dies ein dauerhaftes Thema ist, welches sich über die Jahre und Jahrzehnte weiter entwickeln wird.

Neubaugebiete“ für Wohnen und Gewerbe sollen zu gegebener Zeit folgen.

Auch im Bereich des „Tourismus“ wurden interessante Ideen entwickelt, welche in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen.

In einer weiteren Arbeitsgruppe wurde das Thema „Vereinsförderung  diskutiert.

Im Hinblick auf die Gemeindeentwicklung in beiden Ortsteilen wird im nächsten Jahr die Bevölkerung im Rahmen der Bürgerbeteiligung in Form eines „Bürgercafes“ zur Mitarbeit aufgerufen. Der Termin wird rechtzeitig veröffentlicht.

Bei der Erarbeitung der Ziele und ihrer Reihenfolge wurden Nutzeranalysen, Perspektiven der demographischen Entwicklung und auch Entwicklungen im familiären Bereich berücksichtigt.

In verschiedene Arbeitsgruppen und Denkschritten wurde daneben auch notwendige Rahmenbedingungen auf der rechtlichen Seite angesprochen, wie zum Beispiel die Themen „Bauen im HQ 100 Hochwasser“, Naturschutzbelange, Landschaftsverbrauch usw.

Dabei stellte sich heraus, dass natürlich nicht alles, was von Gemeindeseite her wünschenswert wäre, aus rechtlichen Gründen auch machbar ist. Hier wird mit den übergeordneten Behörden manches dicke Brett zu bohren sein, um die Ziele Langenbrettachs zu erreichen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Verwaltung und  Gemeinderat nach den Arbeitstagungen ein gemeinsames Fundament haben, auf dem der „Bau der Gemeinde“ fortgeführt werden kann.

Ziel aller Planungen und der Arbeit von Rat, Verwaltung und Bürgern muss es sein, dass unser Motto   „… bei uns im Brettachtal fühlt man sich wohl!“  auch in Zukunft gemeinsam mit Leben gefüllt werden kann!

Ihr Timo Natter, Bürgermeister