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Albrecht Goes

Büste von Albrecht Goes
Albrecht Goes

"Ein Dichter, der so fein hören kann bei dem ist es kein Wunder,
dass er das Seine zu sagen versteht"

Richard von Weizsäcker über Albrecht Goes

 

Albrecht Goes
Pfarrer und Dichter
º 22. März 1908 † 23. Februar 2000

Zeitleiste
JahrAktivität
1908im Pfarrhaus in Langenbeutingen geboren.
1911Tod der Mutter Elisabeth, geb. Panzerbieter (Lehrerin aus Berlin).
1915Umzug zur Großmutter nach Berlin-Steglitz Besuch des Gymnasiums in Berlin-Steglitz.
1922Württembergisches Landesexamen und Eintritt in das theologische Seminar in Urach.
1922 - 1923Besuch des theologischen Seminars in Schöntal.
1924Oberseminar in Urach.
1926 - 1930Studium der Germanistik und Geschichte, später Theologie in Tübingen.
1928Studium der Theologie in Berlin (dort wichtige Impulse durch Romano Guardini).
1930Ordination in der Tuttlinger Stadtkirche durch seinen Vater.
1931Stadtvikar in der Martinskirche in Stuttgart.
1932erscheint sein erster Gedichtband im Selbstverlag.
1933Pfarrer in Unterbalzheim bei Illertissen Hochzeit mit Elisabeth Schneider.
(Drei Töchter: Christin, Brigitte, Rose)
1934Erste Veröffentlichungen im ,Eckart' (Zeitschrift in Stuttgart)
1. Brief an Martin Buber (4. Aug. 1934).
1935Erste Kontakte mit dem S. Fischer Verlag, der später das literarische Werk von Albrecht Goes betreut.
1936Mitarbeit bei der Frankfurter Zeitung.
1937erster persönlicher Kontakt mit Theodor Heuss.
1938Pfarrer in Gebersheim bei Leonberg.
1940Einberufung zum Militär, Ausbildung zum Funker in Brünn.
1941Einsatz in Rumänien.
1942Lehrgang zum Soldatenpfarrer in Berlin.
1942 - 1945Lazarett- und Gefängnispfarrer in Russland, Polen, Ungarn und Österreich.
1945Kriegsgefangenschaft in Kirchdorf b. Zwiesel (im Bayerischen Wald).
1946Beginn von Lesereisen im In- und Ausland.
1950Gründungsmitglied der »Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung« in Darmstadt.
Das Erscheinen der Erzählung »Unruhige Nacht« begründet internationale Anerkennung und Wirkung von Albrecht Goes.
1952Gast auf der Tagung des Friedensrates in Leipzig.
1953gibt Albrecht Goes das Gemeindepfarramt auf, um als »freier« Schriftsteller arbeiten zu können. Er predigt weiter regelmäßig 2 x im Monat Verleihung des Lessingpreises der Stadt Hamburg.
1954Umzug nach Stuttgart-Rohr.
Laudatio zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an Martin Buber
Mitarbeit beim SDR für 2 Jahre in der Sendung 'Wort am Samstag abend'.
1955Mitunterzeichnung des »Deutschen Manifestes« der »Paulskirchenbewegung« gegen Remilitarisierung mit G. Heinemann, Gollwitzer u. W, Dirks.
Gast anlässlich des 80. Geburtstages von Thomas Mann in Zürich.
1958Tod des Vaters Eberhard Goes.
Verleihung der Willibald Tirkheimer Medaille für Verdienste um Kultur und Literatur.
Aufnahme in die Berliner Akademie der Künste.
Aufruf zur Aktion: Gemeinsam gegen atomare Aufrüstung.
1959Verleihung des »Großen Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland« durch Theodor Heuss.
1962Verleihung des Heinrich- Stahl-Preises von der jüdischen Gemeinde in Berlin.
1972Ehrengast der Villa Massimo in Rom.
1973Ende des regelmäßigen Predigtauftrages.
1974Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Evang. Theologische Universität Mainz.
1978Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille.
1979Verleihung des Professorentitels durch den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Lothar Späth.
1981Widmung der Albrecht-Goes-Straße in Langenbeutingen.
1983Verleihung der Bürgermedaille der Stadt Stuttgart für besondere Verdienste.
19851. USA Besuch und Gast bei dem Pianisten Rudolf Serkin.
1996Zusammenarbeit mit dem Verlag am Eschbach
1998Letzter Besuch in Langenbeutingen anlässlich seines 90. Geburtstages (Ehrungen durch die Landeshauptstadt Stuttgart, Evang. Akademie in Bad Boll, Bildungshaus in Schöntal und Stadt Leonberg).
2000am 23. Februar verstarb Albrecht Goes in Stuttgart-Rohr.
Enthüllung eines Gedenksteines vor dem Geburtshaus in Langenbeutingen,
Widmung des Albrecht-Goes-Platzes in der Landeshauptstadt,
Gedenkfeiern in Marbach und Leonberg.
2004Eröffnung Goes-Stube im "Unteren Kirchle" in Langenbeutingen